Öffnungszeiten

 

Sonntags von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr


WIR ÜBER UNS


Die Ausübung und Pflege des Schießsports war kurz vor dem ersten Weltkrieg 13 Bürgern ein besonderes Anliegen, das sie bewog, 1912 die " Schützengesellschaft" zu gründen.

 

Erster Vorsitzender wurde der Bahnhofvorstand Wehrle der Schweizerischen Bundesbahn (Rielasingen).

 

Die Gründungsmitglieder waren:

Auer Rudolf

Bertsche Johann

Gohl Karl und Gustav

Merikhofer Ernst und Julius

Mock Johann und Julius

Schätzle Jakob und Thomas

Schelle Rudolf

Straub Jakob

 

Vorstände des Schützenvereins

1912 - 1921 Bahnhofvorstand Wehrle

1921 - 1939 Julius Merikhofer

1952 - 1957 Eugen Drumm

1957 - 1966 Georg Stumpf

1966 - 1989 Josef Busshart

1989 - 2007 Herbert Brütsch

2007 - 2015 Bernhard Ruf

seit - 2015 Thomas Engesser

 

 Am Ostersonntag 1913 begann der Verein bereits mit dem Schießbetrieb "am neuen Schießstand am Rosenegg" und im Juni des gleichen Jahres fand dort ein "großes" Preisschießen mit anschließendem Schützenball statt. Der erste Weltkrieg, in dem die meisten der Obengenannten zum Wehrdienst eingezogen wurden, hatte anscheinend ihre Freude am Schießsport nicht erschüttert. Denn nur zwei Jahre nach Kriegsende gab sich der Verein eine Satzung und eine neue Vorstandschaft. Diese erwarb laut Kaufvertrag vom 16.Oktober 1921 das schon 1913 genutzte Grundstück unterm Rosenegg, auf dem sich das heutige Schützenhaus mit Schießanlage befindet, zum Preis von 500,- Mark. Anstelle des einfachen Schießstandes von 1913 bauten die Schützen eine provisorische Schießhalle, sodaß schon 1922 das erste Preisschießen mit auswärtigen Schießsportfreunden ausgetragen werden konnte.

 

 Mit Unterstützung der Gemeinde ersetzte der Verein 1934 das behelfsmäßige Schützenhaus durch ein Gebäude in solider Holzkonstruktion. Nachdem der zweite Weltkrieg die Vereinsaktivitäten unterbrochen hatte, beschlagnahmte 1945 die französische Besatzungsmacht Schießstand und Schützenhaus für ihre Zwecke. Nach dieser, durch Krieg und Nachkriegszeit bedingten Unterbrechung, erfolgte 1952 wiederum eine Neugründung des Schützenvereins, obwohl die ganze Anlage noch bis 1955 beschlagnahmt blieb. Trotzdem feierte man 1952 das 40 Jährige Vereinsjubiläum mit 96 Preisschützen aus der Umgebung im Gasthaus "Löwen" ( mit Luftgewehren). der große Erfolg dieser Veranstaltung führte zu dem Entschluß , das nach Freigabe fast völlig demolierte Schützenhaus wieder Instandzusetzen. 1962 konnte das Schützenhaus wieder eröffnet werden, ebenso die neue Schießanlage, die damals allen modernen Erfordernissen entsprach. Heute stehen dem Verein acht elektrische Scheibentransportanlagen für Groß- und Kleinkaliberschießen und ein Pistolenstand zur Ausübung des Schießsports zur Verfügung.

 

 

Mitglieder heute: ca. 145